Projekte: Straßeninfrastruktur
Neubau der Küstenautobahn A 20
Eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte zur Erschließung des norddeutschen Raumes ist die geplante Küstenroute A 20. Durch diese Autobahn rücken die Nord- und Ostseeanrainerstaaten näher zusammen. Die Hinterlandanbindung der deutschen Seehäfen an der Nordsee und die Vernetzung der Wirtschaftsräume an Unterweser- und Unterelbe werden verbessert. Nach der Linienbestimmung durch das Bundesverkehrsministerium Mitte vergangenen Jahres folgen nun Entwurfsplanung und Planfeststellung. 2013 soll mit dem Bau des ersten Teilstücks (Ortsumgehung Bremervörde) begonnen werden. Die A 20 muss im kommenden Bundesverkehrswegeplan in den „vordringlichen Bedarf“ und zudem als Teil der Transeuropäischen Netze (TEN) eingestuft werden.
Sechsstreifiger Ausbau der A 1
Die A 1 ("Hansalinie") ist die zentrale Lebensader für den Wirtschaftsverkehr zwischen Nord- und Westdeutschland und verbindet innerhalb des europäischen Fernstraßennetzes die deutschen Seehäfen und die skandinavischen Länder mit den süd- und südwesteuropäischen Wirtschaftsräumen. Schon heute befindet sich die A 1 am Rande ihrer Leistungsfähigkeit. Zwischen Hamburg und Bremen soll ihr sechsstreifiger Ausbau bis Ende 2012 abgeschlossen sein. Angesichts wachsender Verkehre auch zwischen dem Dreieck Ahlhorner Heide und Osnabrück von derzeit täglich 68.000 Fahrzeugen auf 82.000 Fahrzeuge bis zum Jahr 2015 muss der sechsstreifige Ausbau hier ebenfalls schnellstmöglich abgeschlossen werden.
Fertigstellung A 281/ B 212 neu
Mit dem vollständigen Autobahnring A 281 einschließlich Weserquerung wird das innerbremische Verkehrsnetz nachhaltig entlastet und eine leistungsfähige Verbindung für Bremerhaven in Richtung Ruhrgebiet unter Umgehung des Engpasses "Bremer Kreuz" geschaffen. Mit dem Bau der B 212 neu wird zudem eine leistungsfähige Verbindung zwischen dem Unterweserraum und seinen Seehafenstandorten, der Stadt Delmenhorst sowie der Hansestadt Bremen und damit auch ein verbesserter verkehrlicher Anschluss der Region an das Bundesautobahnnetz geschaffen. Um eine neue Qualität der Verbindung der Wirtschaftsräume auf beiden Seiten der Weser zu erreichen, muss das Projekt als Ganzes umgesetzt werden.
Bau der B 210 neu und Neuanbindung des Hafens Emden an die A 31
Durch den Neubau der B 210 wird eine wichtige Hinterlandverbindung zwischen den Seehäfen Emden und Wilhelmshaven geschaffen. Ende August 2011 erfolgte die Linienbestimmung durch den Bund. Jetzt müssen Entwurfsplanung und Planfeststellung folgen. Das Vorhaben hat einen hohen Nutzen-Kosten-Faktor von mehr als 6:1 und ist im vorrangigen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes verankert. Mit einem weiterhin erwarteten Wachstum im Güterumschlag ist zudem eine Verlegung der Bundesstraße 210 südlich von Emden eine wichtige Voraussetzung, um eine leistungsfähige Verkehrsanbindung des Seehafens an die A 31 zu gewährleisten.
Die Mitglieder der Initiative Maritimer Standort Nordwest:
- Allgemeiner Wirtschaftsverband Wilhelmshaven-Friesland e.V.
- bremenports GmbH & Co. KG
- Handelskammer Bremen
- Industrie- und Handelskammer Bremerhaven
- Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg
- Industrie- und Handelskammer Stade für den Elbe-Weser-Raum
- Oldenburgische Industrie- und Handelskammer
- Seaports of Niedersachsen GmbH
- Unternehmensverband Bremische Häfen e.V.
- Wilhelmshavener Hafenwirtschaftsvereinigung e.V.
- Wirtschaftsverband Weser e.V.
Kontakt:
Handelskammer Bremen
Am Markt 13, 28195 Bremen
Telefon: 0421 36 37 275
Fax: 0421 36 37 274
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