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  1. Verkehrsprojekte

Infrastrukturausbau notwendig

Die Verkehre zu und von den Seehäfen im Nordwesten nehmen weiter zu

Die Abwicklung der Seehafenhinterlandverkehre ist eine der zentralen verkehrspolitischen Aufgaben der nächsten Jahre. Nach der aktuellen Seeverkehrsprognose des Bundesverkehrsministeriums wird der deutsche Seegüterumschlag bis zum Jahr 2025 um mehr als das Zweieinhalbfache ansteigen. Für das Containeraufkommen in den deutschen Häfen wird sogar eine Verdreifachung von ca. 13 Mio. TEU auf ca. 45 Mio. TEU bis zum Jahr 2025 vorhergesagt.

Dieses Wachstum ist nur durch den Ausbau aller Verkehrsträger abzuwickeln.

Die Hinterlandanbindungen der Seehäfen im Nordwesten sind weitgehend ausgelastet – zahlreiche Engpässe sind identifiziert.

Der Seehafenhinterlandverkehr ist nach der aktuellen Bedarfsplanüberprüfung des Bundesverkehrsministeriums der Wachstumstreiber des Güterverkehrs insgesamt. Nach der Verkehrsprognose des Bundesverkehrsministeriums für den Vergleichszeitraum 2004 bis 2025 wird das Verkehrsaufkommen im motorisierten Personenverkehr um 7,1 Prozent wachsen, im Güterverkehr insgesamt um 28 Prozent, im Seehafenhinterlandverkehr jedoch um 131 Prozent.

Priorität für seehafenorientierte Infrastruktur

Aus der besonderen Bedeutung der deutschen Seehäfen für die gesamte Volkswirtschaft ergibt sich wirtschafts- und finanzpolitisch die Notwendigkeit, den Ausbau der seehafenorientierten Verkehrsinfrastruktur als nationale Aufgabe zu bewerten und mit besonderer Priorität bei der Bereitstellung von Finanzmitteln zu berücksichtigen . Die Verkehrsinfrastruktur im Seehafenhinterlandverkehr muss angesichts der erwarteten Verkehrszuwächse dringend ausgebaut werden, um leistungsfähige Verkehrsabläufe für den Außenhandelsstandort Deutschland sicherzustellen!